LOGO des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen

Home - Entdeckerzeit - was ist das? - Infos

Logo Entdeckerzeit

Aktion "Martin unterwegs" - weiter

 

Terminkalender des Jubiläumsjahrs - weiter

 

Wir feiern -

und das gleich doppelt:

das Jubiläum unseres Kirchenkreises - 200 Jahre - und 500 Jahre Reformation!

 

Reformationstag 2017

Apfelbaum

In Wissen setzte die Evangelische Kirchengemeinde am Reformationstag 2017 einen Apfelbaum und erhilet dabei auch Unterstützung von katholischer Seite. Foto: Kirchengemeinde Wissen

 

Luftballon

In Daaden gab es am Reformationstag 2017 auch eine große Luftballon-Aktion im Anschluss an den Gottesdienst aller evangelischen Gemeinden im Daadetal. Jugendliche bereiteten die Aktion vor. Foto: Kirsten Galla

 

Ökumenisches Läuten und mehr in Kirchen

Ökumenisch geprägt war der Reformationstag in Kirchen und bestätigte damit das gute ökumenische Miteinander in der Stadt.
Für die  katholische Kirchengemeinde war es selbstverständlich sich am Reformationstags-Läuten um 15:17 Uhr zu beteiligen. Dass die Glocken der evangelischen und der katholische Kirche in Kirchen gleichzeitig zum – aufeinander abgestimmten – Geläut ertönten, machte die Verbindung der beiden Gemeinden in Kirchen auch weithin hörbar.

Den Festgottesdienst gestalteten die beiden Kirchenchöre aus Kirchen und Wehbach (Leitung: Karin Endrigkeit) mit und der katholische Pfarrer Helmut Mohr saß auf der Orgelbank der Lutherkirche und spielte während der Predigt-Meditation (Pfarrer Eckhard Dierig) Werke des „evangelischen“ Komponisten Johann Ludwig Krebs, dem „Lieblingsschüler“ von Johann Sebastian Bach.

Pfarrer an Orgel

Der katholische Kirchener Pfarrer Helmut Mohr wirkte beim Reformationsfest-Gottesdienst in der Lutherkirche als Organist mit.

Kirchen

Die beiden Kirchenchöre aus Kirchen und Wehbach gestalteten gemeinsam den Gottesdienst in Kirchen mit. So ertönte kräftiger Gesang in der gut besuchten Lutherkirche. Fotos: Kirchengemeinde Kirchen

 

Reformationstag in Almersbach/Oberwambach

„Ich bin überwältigt!“ So begrüßte Pfarrer Joachim Triebel-Kulpe  die über 200 Besucher des Reformationsgottesdienstes, die bis in dem Vorraum der farbig ausgeleuchteten Almersbacher Kirche saßen oder standen.

Der Festgottesdienst wurde von der Bläserfamilie Kowalski, die in Mönchsgewändern gekleidet waren, und den Kindern des Naturkundepass mitgestaltet. Mit dem Mini-Musical „Luther lässt es krachen“  zeigten die Kinder eindrucksvoll den Werdegang vom Menschen Luther zum Reformator, der auch vor dem Reichstag in Worms nicht einknickte.

Nach dem Gottesdienst empfingen die mittelalterlich gekleideten Frauen des Kreises junger Frauen die Besucher vor der Kirche  mit Schmalzbroten. Auch Lutherbier und Laugengebäck trugen zur gemütlichen Stimmung im Kerzenschein bei.
„Wo ist der Mann, der sich Martin Luther nennt?“ mit diesem Ruf stürmten drei Ritter in die Menge und warfen dem ahnungslosen Pfarrer einen Sack über den Kopf und entführten ihn in der Schubkarre. Alsbald nahm die Gemeinde die „Verfolgung“ auf und reisten mit ihren „Kutschen“  zur Kirche Oberwambach.

Hier empfing der Kurfürst den Entführten und das Musical der Kinder wurde damit fortgesetzt.  
Nach dem Musical ging es in das anliegende Gemeindehaus. Bereits von weitem sahen die Gemeindeglieder das Spanferkel auf dem Grill sich drehen. Auch im Gemeindehaus standen - neben Getränke - Suppen, Salate und Kuchen für die hungrigen Gäste bereit.
So gestärkt erlebte die Gemeinde ein buntes Programm, in dessen Focus Pfarrer Triebel-Kulpe stand.

Da wurden Bilder aus den 18 Dienstjahren des Pfarrers in unserer Gemeinde gezeigt, Lieder gesungen und ein Sketch vorgespielt. So nahte die Mitternachtsstunde und  damit der 1. November, der Tag der Silberordination von Pfarrer Triebel-Kulpe.

In einer feierlichen Andacht in der Kirche Oberwambach erlebten die immer noch zahlreichen Gäste die Andacht zur Silberordination.  Auch zahlreiche Pfarrerkollegen ließen es sich nicht nehmen, extra aus ihren Gemeinden anzureisen um dem Pfarrer Segensworte zuzusprechen.
Pfarrer Triebel-Kulpe bedankte sich am Ende der Andacht sichtlich gerührt über diese gelungene Überraschung und somit endete gegen 1.00 Uhr nachts ein aufregender Tag. Text: Jutta Zemlin

 

 

 

Weitere Pläne:

(den Kalender mit allen gemeldeten Terminen finden Sie hier in der Übersicht! )

 

 

Jubiläumsjahrabschluss: Weihnachtsoratorium

Mitwirkung von Chören und SängerInnen möglich

Abgeschlossen werden soll – an der Schwelle zu den nächsten 500 Jahren Reformationsgeschichte – das Feierjahr im Kirchenkreis mit einem besonderen
Oratorien-Projekt.

Am 2. Adventswochenende (9./10. Dezember) sind Mitmachende und BesucherInnen eingeladen zu Johann Sebastian Bach  - Weihnachtsoratorium Teil I+III und Georg Philipp Telemanns „Donnerode“.

Generalprobe und Aufführung sind in der Christuskirche in Altenkirchen.
Die Proben für dieses Projekt unter Leitung von Kreiskantor Johann-Ardin Lilienthal beginnen nach den Sommerferien. Proben sind jeweils dienstags, 19:30 im Saal unter der Christuskirche. Weitere Informationen und Anmeldungen von Interessierten /EinzelsängerInnen und Chöre (letztere haben auch die Möglichkeit nur bei den Chorälen in beiden Werken mitzuwirken) sowie weitere Informationen: johann-ardin.lilienthal@ekir.de

 

Vorträge im Jubiläumsjahr 2017

17. November in Hamm
„Pfarrer Theodor Maas - Ein Blick auf die Situation des Ev. Kirchenkreises 1933-1945 aus der Perspektive eines Opfers des NS-Terrors“
Vortrag von Schulreferent Pfarrer Martin Autschbach
19:30 Uhr, Dietrich-Bonhoeffer-Haus

 

 

Rückblicke des Jubiläumsjahres in Bildern

Kinder

 

Kinder

„Hier stehe ich, ich kann nicht anders“ – unter diesem Motto steht ein Kindersingspiel von Christian Buhr, das Kreiskantor Johann-Ardin Lilienthal jüngst mit 22 Kindern aus dem ersten bis vierten Schuljahr in der Ev. Kirchengemeinde Friedewald einübte und aufführte. Nach zwei Probentagen im Gemeindehaus in Weitefeld kam dann im Sonntagsgottesdienst die große Aufführung. Fotos: Schneider

 

 

Baumpflanzen

Pflanzen einer Luthereiche in der Kirchengemeinde Gebhardshain. Foto: Martina Märzheuser

Chor

Jugendgottesdienst "Powerstation" trifft auf Luther. Bei dem besonderen Gottesdienst in Oberwambach begeisterte auch ein Projektchor. Foto: Gemeindebrief

Lutherrose in Dermbach

In der Evangelischen Kirchengemeinde Herdorf-Struthütten freute man sich darüber, dass bei der Fronleichnamsprozession der katholischen Gemeinde im Ortsteil Dermbach im Jubiläumsjahr der Reformation auch die Lutherrose den Blütenteppich zierte. Foto: privat

Martin Luther und die 50 Ritter

Bei der Kinderbibelwoche der Kirchengemeinde Wissen gab es in diesem Jahr Begegnungen mit Martin Luther und der Welt der Ritter. Eine Woche in den Sommerferien erlebten 50 Kinder gemeinsam mit Gemeindediakonin Svenja Spille und Pfarrerin Kirsten Galla und elf jungen MitarbeiterInnen eine tolle Zeit. Ergänzt wurde die schöne Kinderbibelwoche mit einem Ritterturnier am Samstag und einem Familiengottesdienst mit anschließendem Grillfest am Sonntag. Fotos: Kirsten Galla

Kinder

Kinder

 

Weitere Rückblicke aufs Jubiläumsjahr finden Sie unter "Archiv"

 

Angebote:

 

Medienkoffer zum Reformationsjubiläum

Lutherkoffer

"Greifbares und Begreifbares" für Schülerinnen und Schüler, Konfirmandinnen und Konfirmanden, Kinder- und Jugendarbeit bietet der "Lutherkoffer" des Schulreferates zum Jubiläumsjahr an.

Näheres: http://www.kirchenkreis-altenkirchen.de/Einrichtungen/schulreferat.html

Weitere Informationen – auch zu Ausleihe und weiteren Medien - gibt es im Schulreferat der Evangelischen Kirchenkreise Altenkirchen und Wied, Stadthallenweg 16, 02681/80 08 27 schulreferat@kk-ak.de

Wanderweg vom Wiedtal in den Westerwald

Mit einem Wandertag für Groß und Klein wurde Ende April im Nachbarkirchenkreis „Wied“ ein „Reformationsweg“ eröffnet. 

Der „Reformationsweg“ mit der lila Markierung „Hermann von Wied“  führt vorbei an markanten Stationen, die in besonderer Weise mit der Reformation in der Region Rhein-Wied vor rund 500 Jahren zu tun hatten.

Von Neuwied-Niederbieber über Altwied, Melsbach, Rengsdorf, Bonefeld und Kurtscheid bis Oberhonnefeld kann man auf einer Strecke von rund 21 Kilometern das Reformationsgeschehen nachverfolgen. Bequeme Forstwege und schmalere Pfade über Wiesen und Waldboden, das lauschige Fockenbachtal und ein alter Bergbaustollen bieten Abwechslung beim Gehen. Landschaftlich locken auch weite Ausblicke ins Rheintal und über die Westerwaldhöhen bis in die Eifel. Ein Flyer mit Wanderkarte und Fakten zur Reformation in der Grafschaft Wied leitet sicher und informativ über die Strecke.

Ab sofort lädt nun der Reformationsweg WanderfreundInnen ein. Der 21 Kilometer lange Weg (er kann von Neuwied aus begangene werden, oder von Oberhonnefeld ins Rheintal ) kann mit Zwischenstation in Rengsdorf als Zwischenetappe mit jeweils rund 10.5 Kilometern aufgeteilt werden.

Infos und Wanderkarte:

http://wied.ekir.de/index.php?id=440
http://wied.ekir.de/fileadmin/user_upload/Kirchenkreis/Reformationsweg_Karte_web.pdf

Busse entlang des Reformationsweges fahren in der Regel mehrmals täglich Richtung Neuwied und Richtung Oberhonnefeld
(Infos: www.vrminfo.de oder www.bahn.de )

Wanderkarten für den Reformationsweg liegen auch in der Superintendentur des Kirchenkreises Altenkirchen aus und können hier nachgefragt werden (02681 - 80 08 35)

 

 

Fahne zum Jubilaeum




 

 

 

 

 



 


 

 

 

 

 

 

Bildhafte Eindrücke vergangener Entdeckerzeiten siehe:

"Evangelische Vielfalt" 

 

Aktion: "Evangelisch sein" heißt für mich...

Zum Ende der Entdeckerzeit 2015 wurde bei der Kreissynode ein Projekt angestoßen, das in künftige „Entdeckerzeiten“ im Kirchenkreis und vor allem auch ins Jubiläumsjahr 2017 hinein wirkt.

„Evangelisch sein“ heißt für mich… ist eine Karten-Aktion überschrieben, an der sich bereits bei der Synode viele Kirchenkreis-Aktive beteiligten. Sie sammelten ihre Gedanken zum „Evangelisch-Sein“ an einer Reformationstür. Bei vielen Kirchenkreis-Aktionen, in Gemeinden und Gruppen sammeln wir derzeit - bis zum Ende des Jubiläumsjahres - weitere Gedanken und werden sie zum Abschluss der AKtion auch im Netz vorstellen.

Aktion an der Reformationstuer

Superintendentin Andrea Aufderheide und Synodaler Erhard Waßmuth bei der Sammlung der Karten „Evangelisch sein“ heißt für mich…an der „Reformationstür“ in Daaden. Foto: Petra Stroh